Schadensmanagement der Versicherer: Vor oder Nachteil für den Versicherungskunden?

Es hat gekracht. Das Auto ist beschädigt. Als Beteiligter ist man geschockt. Da freut man sich als Geschädigter doch, wenn die Versicherung unverzüglich mit einem Kontakt aufnimmt oder sofort einen Betrag an die Werkstatt zahlt.

Es entsteht der Eindruck einer besonders schnellen und effektiven Regulierung des Schadens. Aber Vorsicht! Schnelle Hilfe ist nicht immer gute Hilfe, warnt die Gemeinschaft UTR Umwelt-Technik-Recht.

Immer öfter beschweren sich Geschädigte über zu wenig erhaltenen Schadensersatz und Verzögerungstaktiken der Versicherungen. Auch die Medien haben hierüber schon verschiedentlich berichtet. „Das sind die typischen Auswirkungen des Schadensmanagements der Versicherungswirtschaft und deren Regulierungspraxis“, erläutert Horst Roosen von der UTR.

„Was der Versicherte zunächst als gutes Serviceangebot seines Versicherers empfindet, dient in Wirklichkeit nur dazu, die Unfallregulierung in für die Versicherer günstige Bahnen zu lenken.

Trotz gravierender Interessenkollision steuern Versicherer den Geschädigten oft in seiner Vorgehensweise. Für den Geschädigten entsteht aus diesem Sachverhalt das Risiko, nicht vollen Schadenersatz zu erhalten. Die Versicherungen wissen nämlich genau, dass Anwälte mehr und schneller Schadensersatz herausholen.“

Da die Geschädigten in der Regel gar nicht wissen, welche Ansprüche Sie gegen die Versicherung haben und da der Schädiger hier die Rolle des Steuermanns für den Geschädigten übernimmt, kann von einer nachhaltigen Interessenvertretung des Geschädigten nicht ausgegangen werden. Die Taktik des Versicherers ist, die Geschädigten am Sachverständigen und Anwalt vorbei zu schleusen und so deren Kosten zu sparen. Manche Schadensposition fällt dabei oft unter den Tisch, genauso wie die vollständige Reparatur zweifelhaft ist. Häufig regulieren Versicherungen auch erst einmal unproblematische Positionen durch schnelle Scheckzahlung vorab, um den Geschädigten in Sicherheit zu wiegen und um dann an juristisch komplizierter Stelle zu sparen. Besonders problematisch sind Schmerzensgeld und Haushaltsführungsschäden. Hier ist man einem versierten Schadenssachbearbeiter ohne juristischen Beistand sowieso ausgeliefert.

Betroffene sind gut beraten, sich auf eine Schadensteuerung durch den Versicherer nicht einzulassen.

Auch ist Vorsicht bei Vertragsanwälten von Versicherungen geboten:

  • Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum manche Anwälte Vertragsanwälte sind und manche nicht, warum manche Anwälte gegen Versicherungen nicht vorgehen und manche schon?
  • Kann man die Versicherung und den Mandanten gleichzeitig vertreten?
  • Glauben Sie, dass Sie gut vertreten sind, wenn Ihr Anwalt am Tropf der Versicherung hängt?

Nach einem unverschuldeten Unfall sollte jedermann von seinem Recht, auf Kosten des Versicherers des Unfallgegners einen im Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt  zu beauftragen, Gebrauch machen.

Die Gemeinschaft UTR bietet ihren Fördermitgliedern über BSZ®  e.V. Vertrauensanwälte eine kostenlose Erstberatung inklusive der Deckungsanfrage bei einer eventuell bestehenden Verkehrsrechtschutzversicherung. Dieses Angebot gilt nicht nur für Autounfälle, sondern auch  für alle sanktionierten Verkehrsverstöße.

Und so funktioniert dieses Angebot:

  • Werden Sie Fördermitglied der BSZ® e.V. Gemeinschaft  UTR „Verkehrsrecht“
  • Sie leisten einen einmaligen Förderbeitrag den Sie in der Höhe selbst bestimmen können, der in diesem Fall 20.- Euro nicht unterschreiten sollte.
  • Sie nennen dem BSZ e.V. per E-Mail, Telefon, Fax, Briefpost oder Onlineformular Ihr Anliegen, Ihre Anschrift und Kommunikationsdaten. Hier geht es zu dem Kontaktformular. https://dokudrom.wordpress.com/contact
  • Nach Eingang Ihres einmaligen Förderbeitrags erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden per Mail die Nachricht welcher Experte auf Ihren Anruf für eine kostenlose Erstberatung wartet.

Für die Zahlung  Ihres einmaligen Förderbeitrags können Sie gerne den „bitte zahlen Button“ verwenden.

Sie können unter dem Stichwort “Verkehrsrecht“ auf das BSZ- Bankkonto überweisen:

Bank: Sparkasse Dieburg

IBAN: DE 44 5085 2651 0132 1009 00    BIC HELADEF1DIE

oder per Post (Schein im Briefumschlag)

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V

UTR Umwelt-Technik-Recht

Groß-Zimmerner-Str. 36

64807 Dieburg

Telefon 06071- 9816810

Telefax 06071- 9816829

e-mail: dokudrom@email.de

Internet: https://dokudrom.wordpress.com

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